Anápnoi & Ekpnoi

Kunstwerkentwicklung

Luzerner Kantonsspital | im Planungsstadium

Künstler Silas Kreienbühl
Lichtdesign Christian Deuber
Metallbau Sacha Zbinden


Das Kunstwerk «Anápnoi & Ekpnoi» ist für den Haupteingang des Luzerner Kantonsspitals konzipiert und versteht sich als ruhig atmende Intervention im Übergangsraum. Ausgangspunkt ist eine architektonisch komplexe, visuell unruhige Eingangssituation, die durch das Kunstwerk beruhigt, strukturiert und in ihrer Orientierung gestärkt wird.

Der Titel verweist auf die altgriechischen Begriffe für Einatmen («Anápnoi») und Ausatmen («Ekpnoi»). Atem wird hier als lebenswichtige Grundfunktion und als zentrales Element der Selbstregulation thematisiert. In einer sanften, langsamen Lichtbewegung visualisiert das Werk einen ruhigen Atemrhythmus, der nachweislich zur Stressreduktion beitragen kann und bereits beim Betreten des Spitals eine gesundheitsfördernde Wirkung entfaltet.

Als skulpturales, rundes Lichtelement aus Metall mit integrierter LED-Technik bringt das Werk eine organische, fliessende Form in die funktionale Architektur. Es lenkt den Blick, unterstützt die Wegfindung und setzt ein ruhiges, identitätsstiftendes Zeichen für Qualität, Sorgfalt und Professionalität. Das Gebäude selbst scheint zu atmen – ein stilles Willkommen für Patient:innen, Besuchende und Mitarbeitende.
 

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Visualisierung «Anápnoi & Ekpnoi» | Kunstwerk in Entwicklung | Künstler: Silas Kreienbühl